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Top Eleven 2015: Ein schönerer Anstrich für den beliebten Fußball-Manager

Wertung

Top Eleven 2015: Ein schönerer Anstrich für den beliebten Fußball-Manager

Spielspaß

Gameplay

Grafik

Sound

Umfang

Summary:
Durch das Update erhält einer der besten mobilen Free2Play Fußballmanager am Markt noch einmal einen hübscheren Anstrich.

80%

Gut

You’ve got a match!“. Diese Phrase vermeldet das Smartphone oder Tablet nicht nur bei Tinder, sondern auch bei einer weitaus jugendfreieren jedoch nicht weniger kurzweiligen Anwendung, die sogar direkt der Kategorie Sportapplikationen zugewiesen werden kann. Gemeint ist der Top Eleven Fussballmanager von Nordeus, welcher sich heute mit seinem groß angekündigten Update im neuen Look & Feel Gewand präsentiert.

Nach der Installation erwartet einen jedoch erst einmal wenig Neues: Das Icon blieb gleich und im Ladebildschirm strahlt weiterhin José Mário dos Santos Félix Mourinho alias The Special One dem User entgegen. Dessen Konterfei und Unterschrift erweisen sich dann jedoch schnell als die einzigen Konstanten, welche von der bisherigen Spielumgebung erhalten geblieben sind.
Neben der sofort merklich schöneren Optik fällt in vielen Haupt- und Untermenüs eine neue Linienführung auf.

So wurde das vertikale Durchscrollen der Unterkategorien, wie Training, Teamaufstellung, Transfers oder dergleichen durch eine Art Taskleiste, angeordnet am linken Bildschirmrand, ersetzt. Diese lässt sich zur besseren Übersicht jederzeit ein-und ausblenden und enthält größtenteils die altbekannte Aufteilung, wodurch man zügig mit der neuen Menüführung zurechtkommt. In vielen kleinen Details ist ersichtlich, dass sich die Entwickler Zeit genommen haben, um den Spielfluss der Enduser einfacher und schneller zu machen.

Top Eleven 2015 Screen3

So beispielsweise bei der Mannschaftsaufstellung, wo früher nur die jeweiligen „Top Eleven“, nebst den fünf Auswechselspielern, zur Verfügung standen ist nun die komplette Mannschaft links anwählbar und kann rechts ins Spielsystem eingefügt werden. Innerhalb der Untermenüs wurde strukturell deutlich aufgeräumt und Hilfestellungen, beispielsweise auf welchem Reiter man sich befindet, stechen durch ihre Positionierung deutlich besser ins Auge.

Top Eleven 2015 Screen1

Das war es aber dann auch mit den großen Änderungen, denn logischerweise ist am grundlegenden Spielprinzip nichts verändert worden. Voraussetzung für sinnvolles spielen ist eine vernünftige Netzanbindung, da die App viele Vorgänge mit ihren Servern synchron hält und auch nur bei guten Datenbedingungen startet. Der angehende Topmanager wird mit einer Grundmannschaft und einem kleinen Dorfstadion ausgestattet in den Ozean der zufällig gewählten und länderspezifisch (deutsche Spieler hießen eher Schmidt und Meyer, koreanische eher Son oder Lee) angepassten Mannschaften und Manager losgelassen. Levelspezifisch tritt man gegen andere Spieler aus aller Welt in einer Liga, einem Pokalbaum (sofortiges KO System) und einem Turnier („Champions League“ genannt und vom Prinzip auch so aufgebaut) gleichzeitig an.

Die Spieler steigen durch Spielzeit und Training in Ihren Fähigkeiten auf und können auf einem Transfermarkt getradet werden. Ihre jeweilige Stärke wird in Sternen kategorisiert, wobei die regulären Trades von 3 bis 5 Sternespielern reicht. Noch bessere Spieler können nur durch eine große Menge an Token (die In-App Währung) gekauft werden. Neben den Fähigkeiten der Spieler ist für deren Leistung im Spiel auch  Moral-, Fitness- und Gesundheitswertung wichtig. Durch schlechte Fitness können Spieler Verletzungen erleiden, durch die sie mehrere Tage ausfallen. Außerdem gibt es je Wettbewerb auch Sperren durch gelbe und rote Karten.

Top Eleven 2015 Screen9

Eine Saison besteht aus 26 Spieltagen plus einige Tage für Vor- und Nachbereitung. Somit kann man grob pro Monat eine Saison durchspielen. Danach wird abgerechnet: Die ersten Sieben in der Ligatabelle steigen ein Level auf, wodurch man einer höheren Liga zugeteilt wird. Gleichzeitig verliert jeder eigene Spieler einen Leistungsstern, wodurch zum einen die Leistungssteigerung in der höheren Liga simuliert und die Notwendigkeit für neue Trades aufgezeigt wird. Die hierfür notwendige In-App Währung kann man natürlich über monetäre Einzahlungen aufbessern oder durch Geduld und die sogenannten Sponsorenverträgen erhalten. Darüber hinaus gibt es auch Bonusaktionen (Download anderer Apps, Einkauf auf bestimmten Plattformen oder dergleichen) und eine Art Erfolgstrophäenbaum, wodurch ebenfalls einige Zusatztoken erworben werden können. Mit Tokens kann man nun so ziemlich alles ändern oder verbessern: Vom Arenanamen bis hin zu Zusatzboosts für Gesundheit, Moral oder Fitness kann alles erworben oder personalisiert werden.

Top Eleven Alt-Neu-Vergleich

Mit genügend Geduld und vernünftigem Management ist es jedoch möglich auch ohne große Investitionen lange Spaß und Erfolg in diesem Spiel zu haben. Für eine Mobil-App muss man vor allem die große Komplexität und die liebe zum Detail herausarbeiten, da man beispielsweise auf dem eigenen Vereinsgelände vom Jugendleistungszentrum, welches potentielle Talente herausbringt, über Parkplätze bis hin zum Stadion alles vergrößern und aufbessern kann.

Und all das eben nun im neuen optisch aufgehübschten Gewand des Top Eleven 2015 Updates. Dem weiteren Erfolg der App steht wohl nichts im Wege.

Fazit

Nordeus hat es geschafft neben einer hübsch aufgewerteten Optik auch die Logik und Organisation ihrer Menüs zu verbessern. Ein deutlicher Mehrgewinn an Übersicht und Spielfluss ist somit in vielen Bereichen der App spürbar. Manchmal fühlt sich die neue Aufteilung beinahe eye-tracked an, da deutlich intuitiver durch die einzelnen Kategorien gescrollt und gewischt werden kann.
Natürlich hat sich am grundlegenden Spielprinzip, Geduld vs. Pay2Win, nichts verändert und selbst kleine Useranpassungen, wie Änderung des Stadionnamens, müssen weiterhin über die In-App Währung bezahlt werden. Auch das Problem mit der durchgehend notwendigen Internetanbindung bleibt bestehen. Wer jedoch ein gutes Netz, Gedult und kein Problem mit randomisierten Namen allerorten mitbringt wird viel mobilen Managementspaß haben.

Getestet auf: Android

Erhältlich für: Android, iOS, Facebook

Dies war ein Gastbeitrag von Alexander Reber.

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