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Gamescom 2014 Preview: Toren

Ein weiteres Indiegame, entwickelt von Swordtales,  das unter den Fittichen von Versus Evil gepublished wird, ist Toren. Dieses kleine Schmuckstück ist ein Spiel, das eher Zocker mit Fantasie und eine Vorliebe für Kunst und Poesie anspricht. Die Story ist auch kurz umrissen: Ein kleines Mädchen findet sich ganz unten in einem immens hohen Turm wieder, ohne zu wissen, was es hier soll und in welcher Welt oder Dimension es sich überhaupt befindet.

Natürlich ist das Ziel ganz klar: Die Spitze des Towers zu erklimmen und dabei den Sinn des Lebens zu erfahren. Dabei durchlebt das Mädchen ihre eigene Reife, denn umso höher sie kommt und umso mehr sie von ihrer Geschichte erfährt, desto älter wird sie auch. Als „kleiner“ Helfer steht dem Mädchen ein Baum zur Seite, der in der Mitte des Turmes emporwächst. Dieser hilft ihr, von Stockwerk zu Stockwerk zu gelangen, indem seine Äste weite Verzweigungen machen. Das Turmsetting wird manchmal verlassen, wenn sich das Mädchen in einen Traum begibt.

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Das ganze Game ist in einer mystischen, kunstvollen Grafik gehalten, die zum Träumen und Fantasieren anregt. Außerdem ist das Spiel sehr gewaltfrei, kleinen Monster, die um das Mädchen herumwuseln und ihr in den Rücken fallen werden kurzerhand abgewimmelt und weit weg geworfen, aber nicht in einem Blutbad erledigt. Auch die immer wieder auftretenden Endbosse werden durch Rätsellösen und Durchschreiten eines bestimmten Pfads besiegt (ähnlich, wie die Scarecrow-Kämpfe bei Batman).

Noch befindet sich Toren tief in der Entwicklung, ein Release ist erst für 2015 geplant. Erscheinen wird es für PC und Playstation 4, hat aber volle Gamepad Unterstützung beim PC mit integriert.

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