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Gamescom 2014 Preview: Assassin´s Creed Unity

Dieses Jahr meint es Ubisoft ganz gut mit ihrer treuen Fangemeinde von Assassin´s Creed. Nicht nur, dass im November Assassin´s Creed Rogue erscheint, mit Assassin´s Creed Unity wird am 28. Oktober sogar ein paar Wochen früher ein weiterer Ableger veröffentlicht. Der neue Titel kommt aber anders als Rogue neben den PC auch für Next-Gen, nämlich der Xbox One und Playstation 4. Auf der Gamescom 2014 konnten wir nun erstmals den Multiplayer-Part bewundern. Zwar ist auch wieder ein Singeplayer mit an Bord, allerdings rückte Ubisoft dazu noch keine weiteren Details heraus.

Im Multiplayer schließen sich insgesamt bis zu vier Spieler zusammen, um im ganz großen Stile eine Heist-Mission zu erledigen. Diese bestand bei uns daraus, einen Schatz aus einem alten Kellergewölbe zu bergen. Natürlich kann dort nicht einfach lockerleicht hinspaziert werden, etliche Wachen wurden abgestellt, um das kostbare Gut zu schützen. Als erstes fielen uns aber die neuen Klettermechaniken ins Auge, bei denen noch einfacher als sonst ein Gebäude erklommen werden kann. Auch wurde das Kampfsystem etwas verbessert, jeder Gegner soll eine einzigartige Herausforderung darstellen, und der Spieler muss sich jedesmal aufs Neue den Bewegungsabläufen des Gegners anpassen. Großartig aufgefallen ist aber gerade letzteres nicht, die Widersacher sind Stand jetzt zu leicht.

Interessanter wird es dann schon noch bei der gemeinsamen Zusammenarbeit. Während ein Assassine eine Rauchbombe in den Raum wirft, stürmt der Koop-Partner rein und erledigt gemütlich die anwesenden Wachen. Natürlich soll aber nicht jede Situation so leicht zu bewältigen sein, vorsichtiges Teamplay soll groß geschrieben werden. Hauptaugenmerk wird aber vorallem auf die wichtigste Assassinen-Eigenschaft gelegt: Der Lautlosigkeit. Je lautloser ein Heist vonstatten geht, desto üppiger fällt die Belohnung am Ende aus. Wurde sich also wie die Axt im Walde durch die Gegnerhorden gemäht, fällt der Goldschatz trotz erfolgreichen Missions-Abschluss nicht so üppig aus. Die Mission gilt allerdings nur als erledigt, wenn das Gebäude wieder sicher verlassen wurde. Bei Scheitern beginnt das Spiel von vorne, die Wachen werden unterschiedlich verteilt und es winkt auch eine andere Belohnung.

Das erlangte Gold kann wiederum in neue Ausrüstung gesteckt werden. Bei der Anspielsession gab es schon eine große Anzahl an Kleidungsstücken und Waffen zu erwerben, die allesamt verschiedene Attribute haben und damit unterschiedliche Boni geben. So kann entweder mehr Schaden ausgeteilt werden, der Assassine ist leiser unterwegs oder bewegt sich schneller. Leider war die Grafik von Assassin´s Creed Unity für Next-Gen-Verhältnisse noch nicht das Gelbe vom Ei, sondern bewegte sich eher auf Last-Gen-Niveau.

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